Tag 8 – Abschied und Heimreise

Olli war, wie fast jeden Tag, wieder der Erste der auf den Beinen war und schon ganz aufgeregt durchs Haus rannte. Er hatte gestern schon Hektik verbreitet, dass wir nur ganz kurz frühstücken, keine Eier kochen, da die zu lange dauern würden und dass wir ja rechtzeitig wegkommen würden. So war es auch kein Wunder, dass er um 7:30 Uhr „zappelnd“ auf Sascha und mich wartete, damit wir „endlich“ frühstücken konnten. Ich kochte mir trotzdem das letzte verbliebene Ei, welches ich eigentlich nochmal für eine Portion Scones (diese englischen Brötchen, die ich am ersten Morgen gebacken hatte) aufgehoben hatte. Das Ei dauerte auch nur 5 Minuten und kostete uns daher auch keine größere Zeit beim Frühstück, denn es kochte während wir schon genüsslich aßen. Kurz nach 8:30 Uhr kam dann wie vereinbart Luisa, unsere Gastgeberin, vorbei, grüßte kurz und ließ uns aber sonst unbehelligt, da sie sah, dass wir noch frühstückten. Wir machten gemütlich noch die Küche und das Geschirr fertig, brachten den Müll weg und packten das Auto und waren dann um 9 Uhr, genauso wie letztes Wochenende geplant, abfahrbereit. Noch kurz ein Schwätzchen mit unserer Gastgeberin, über unsere Ausflüge und das Wetter hier im September und dann machten wir uns schon wieder auf den Heimweg. Die erste Strecke sollte Sascha fahren, damit Olli nicht die ganzen 1000 Kilometer bis nach Leipzig allein fahren musste. Ich setzte mich nach hinten und schreibe gerade diesen letzten Reiseeintrag und wir erreichen auch gleich den Brenner, bei lautstarker Sascha-Musik (Sido, Bushido, Aggro Berlin, Ecco Fresh, Sonny Black, Blumentopf oder wie die alle heißen; alle ähnlich ohne große Abwechslung, fast wie harter Techno). Wenn wir dann bei mir sind, will sich Sascha noch 2-3 Serien auf seine Platte ziehen, damit ihm zu Hause nicht langweilig wird und eventuell wird Olli dann weiterfahren.

Eine schöne Urlaubsreise, bei herrlichem Wetter, freundlichen Menschen, einer sehr schönen Umgebung und mit etwas sportlicher Aktivität! Falls Interesse besteht, hier mal die Visitenkarte unserer Gastgeberin. Diese spricht, italienisch, französisch und englisch.

<Platzhalter: Visitenkarte>

  1 comment for “Tag 8 – Abschied und Heimreise

  1. Christiane
    7. Juni 2014 at 23:37

    Halli hallo, hab ja wild in mich hineingeschmunzelt als ich Deine Fahrradtourbeschreibungen las…..sowas hab ich 1996 auch erlebt als ich mit Rad bei Bäßel in Colldi war….also ich finde man muß diese Gegend der Taskana nicht unbedingt mit Rad erkunden wollen (damals saß Johannes noch bei mir vorne auf dem Kindersitz!und mein Mitfahrere hatte auch einen platten den er selber flicken konnte und mit meiner kleinen Luftpumpe-genausoklein wie deine-hat er esgeschafft, wieder voll Luft aufzupumpen und die Fahrtüchtigkeit wieder herzustellen und seitdem bin ich voller respekt meiner kleinen Pumpe gegenüber 🙂 (ich mußte in einem Fahrradladen eine Fußraste für Johannes nachkaufen und anschrauben lassen, war aber auch kein Problem)

    Aber um mit Olli Urlaub zu machen muß man auch starke Nerven haben bzw ihn sehr mögen…? Schon bißchen anstrengend, finde ich….

    Dann hoffe ich mal, Ihr seid alle wieder gut gelandet?!
    Genieße das Restpfingsten noch und die feine Sonne in München!

    Liebe Grüße von deinem Tantchen

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