Playa del Carmen…die ersten Tage

Hi hier aus dem „kleinen“ Paradies!
Wie ich ja schon  in Deutschland berichtet habe, sind wir hier in einem „immer noch preiswerterem“ Hotel, direkt am Strand abgestiegen und ich musste als erstes, am Morgen (12 Uhr) nach unserer Ankunft ein Foto von diesem Ausblick (ist der Bereich Recepciòn und Bar für Frühstück [Desayuno] und sonstige Speisen):

Unser Zimmer ist mindestens doppelt so groß wie in Costa Rica und zwei hüfthohe Betten (eher für Rentner, die Probleme mit der Höhe haben), die auch noch weich und bequem sind! Einen Blick direkt auf’s Meer haben wir nicht, aber das ist so beabsichtigt, da unter den einzigen zwei Zimmern, von wo man aus dem Bett direkt über den Balkon auf das Meer schauen kann (eher was für Liebespaare, die kein Geld für die Malediven haben 😉 ), liegen direkt über dem im oberen Bild zu sehenden Entertainmentbereich, wo jeden Abend eine ander Liveband mit landestypischer Musik auftritt, was auf die Dauer vielleicht etwas zu laut in der Nacht wird. Wir haben einen Blick in den Garten, im hinteren Bereich des Hotels, da dieser laut Bewertungen im Internet bedeutend ruhiger ist, was auch stimmt. Die Zimmer werden jeden Tag gereinigt und es erwartet einen jeden Tag ein anderes gebasteltes Objekt auf dem Bett. Hier war es eine Art Puppe und heute nach der Schule, zu der ich gleich komme, erwartete uns ein Elefant. Das Meer selbst ist mit feinem Sand und, naja, recht warm, also keine wirkliche Erfrischung! Aber wir wollen ja nicht klagen! Wir haben nun mittlerweile die 5. Avenida, eine touristische Einkaufsmeile in beide Richtungen abgelaufen und haben aber keine, wie im Reiseprospekt beschriebenen, typischen mexicanischen Läden und Restaurants gefunden. Alles komplett auf die extrem vielen Touristen ausgelegt.

Die Schule ist fast am Strand in der „Calle 22 entry 1. Avenida“ und nur gut 10 Minuten vom Hotel entfernt. Es ist eine komplett andere Schule und nicht wie gedacht die Academia Columbus, die ist zwei Häuser nebenan. Warum uns Lisa-Reisen nichgt wieder auf die Academia weiter geschickt hat, weiß ich auch nicht, aber der erste Eindruck war ganz ok, zumindest vom Personal. Von der Einrichtung ist sieutend kleiner und auch schwerer zu finden, als die in Costa Rica. Wir schafften es nach dem ersten verschlafen gerade noch rechtzeitig, um 9 Uhr zu Schulbeginn da zu sein und wurden nach kurzer Begrüßung in eine Anfängerklasse mit noch 4 anderen Schülern gesteckt. Nach kurzer Vorstellungsrunde, wer jeder ist, wo wir herkommen und was wir so machen, stellte der Lehrer anhand meiner Antworten fest, dass wir falsch sind und als wir ihm dann gemütlich auf spanisch erzählten, dass wir die letzten 4 Wochen in Costa Rica in einer Schule waren, schickte man uns in eine andere Klasse, in der wir jetzt nur zu zweit unterrichtet werden, was aber Spaß macht. Ist eine gute Mischung aus Grammatik und Kommunikation. Unsere Profesora, sowie eine  der deutschen Praktikantinen hier waren begeistert von unserem Hotel, da es mit der zugehörigen Bar, der Livemusik bis in die Nacht und der Lage direkt am Strand zu einem der begehrten Unterkünfte bzw. Treffpunkte hier gehört. Aber wie gesagt, es ist noch eines der preiswerten Hotels hier direkt am Strand! Die Schule selbst geht hier nur bis gegen Eins und wir erklärten dem Leiterteam gleich noch unser Problem mit der Abholung am Flughafen, wo der Fahrer angeblich zwei Stunden auf uns gewartet hätte. Wir konnten ja aber auch beweisen, dass wir versucht haben anzurufen und keiner an die Notrufnummer ran ging. Naja. Warten wir mal morgen ab, zumindest wird es so ausgehen, dass wir dafür kostenlos wieder zum Flughafen gebracht werden, sobald wir hier abreisen. Ich muss nacher auf jeden Fall Javier nochmal kontaktieren, da er ja nebenan in der Schule ist.

Nach der Schule sind wir kurz einkaufen gegangen, in einem Kühlschrank von Supermarkt, so kalt sind hier die Klimaanlagen eingestellt! Da ist es fast besser, man geht mit Pullover einkaufen und ich frage mich, warum es die Leute hier nicht stört, da diese Kälte schon nicht mehr angenehm ist, zumal man jedesmal wie vor eine Wand läuft, wenn man den Laden wieder verlässt. Danach sind wir wieder kurz ins Meer, wobei es heute extrem veralgt war und die ganzen kleinen Schwebeteilchen das Wasser richtig braungrün gefärbt haben. Daher blieben wir auch nicht lange, da es so keinen Spaß machte, längere Zeit im Wasser zu verweilen.

Heute Abend, natürlich nach den Hausaufgaben, wissen wir noch nicht, ob wir uns mit den anderen Schülern, in einer Bar in der 5. treffen, oder ob wir nen ruhigen machen. Mal sehen. Ich bestelle mir jetzt jedenfalls noch einen zweiten Daiquiri und genieße den Blick aufs Meer, da das Internet hier im Hotel, nur an ganz wenigen Stellen in der Nähe der Rezeption funktioniert.

Gut, dann bis demnächst,
Lars

…Update:

Hier mal noch ein Video, welches ich nun endlich mal bei Youtube hochgeladen habe:

http://www.youtube.com/watch?v=gkvo4ddjCdY

Ich versuche gerade noch mehr hochzuladen (einfach meinen Kanal bei youtube aufrufen) und diese mit facebook zu verlinken, aber dort werden sie immer noch nicht angezeigt! Bis später!

  2 comments for “Playa del Carmen…die ersten Tage

  1. Dori
    23. August 2010 at 21:20

    Habe das Video schon gefunden 🙂
    Bin eben ein kleiner Detektiv! 😀

    Hey, das ist ja wirklich ein super Ausblick. Bin ganz neidisch auf euch. Genieß die schöne Zeit und das schwülwarme Klima. Hier isses momentan nicht so dolle mit dem Wetter. Drück mir Daumen, dass unser Kulki-WE klappt. (Wettermäßig) Ist doch dieses WE!!!

    Und hey, diese Figuren kenne ich auch noch. Sehen toll aus. Und sieh es mal so, da is dein Schäfchen nicht allein,…wenigstens einer.

  2. Ina
    24. August 2010 at 19:47

    Hallo Lars,
    da hat sich ja das ausfüllen der Einreise.- und Ausreise.- und Transitvisum gelohnt.
    Wie war die Reihenfolge noch mal? Es gibt Ecken und Winkel auf der Erde da leben viele, viele strenge Papiertiger, kann man nicht immer umgehen! (Afrika hat echte Tiger!)
    Das Video ist auch super, jetzt warte ich auf eine neue Ausgabe.
    Wir wünschen Dir und Marco weiterhin ganz viel Freude, Spaß und Gesundheit.
    Lars, ziehe Dir beim Einkaufen im Kühlschrank eine Jacke oder T-Shirt an, ich vertrage so einen schnellen Klimawechsel auch nicht.
    Also alles Liebe und Gute wünschen Euch Herbert und Ina

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